Kommt mir nicht zu nah

Kommt mir nicht zu nah, denn dann erzähle ich dir Dinge. Dinge, die ich eigentlich für mich behalten möchte. Denn ich bin so, dass ich nicht besonders gut lüge, und ich kann auch nicht vermeiden zu antworten. Also, wenn du mich nach etwas Sensiblem fragst, würde ich dir lieber eine Ohrfeige geben, als darüber zu sprechen. In meinem Kopf gibt es viele schwierige Dinge. Probleme, die ich habe und die auch andere haben. Ich nehme alle Probleme auf, die existieren. Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich ständig negativ denke. Alles, was ich anpacke, wird nicht funktionieren, das ist irgendwie die Ausgangslage. Das größte Problem, das ich habe, ist, dass ich nicht so sein will. Ich halte mich für ziemlich intelligent, und dann sollte man seine Probleme doch bewältigen können. Es sollte doch nicht schwer sein, negative Gedanken in positive umzuwandeln. Einfach anfangen, positiv zu denken, oder? Komm nicht zu nah, denn dann wirst du von meinen Gedanken angesteckt, und das möchte ich nicht. Die Gedanken, die ich habe, wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind.